GGL-Studie zeigt deutliche Fortschritte bei der Kanalisierung des Online-Glücksspiels
Geschrieben von Parker Reed · 15.5.2026

GGL-Studie zeigt deutliche Fortschritte bei der Kanalisierung des Online-Glücksspiels

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat Ergebnisse einer regulatorisch beauftragten Untersuchung vorgestellt, wonach 77,03 Prozent der Online-Glücksspielaktivitäten inzwischen über lizenzierte Anbieter laufen, während schätzungsweise 22,97 Prozent weiterhin im unregulierten Schwarzmarkt stattfinden, und diese Zahlen bilden einen zentralen Bestandteil der laufenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der bis Ende 2026 vollständig evaluiert werden soll.
Die Studie konzentriert sich besonders auf die Kanalisierungsraten und Maßnahmen zum Spielerschutz, wobei der regulierte Markt für Online-Casino-Spiele einschließlich Roulette in den Vordergrund rückt, und Beobachter stellen fest, dass der Anteil lizenzierter Angebote seit der Einführung des Vertrags stetig gestiegen ist.
Details zu den ermittelten Kanalisierungsraten
Die veröffentlichten Daten basieren auf einer umfassenden Erhebung, die sowohl Nutzungsstatistiken als auch Marktschätzungen einbezieht, und sie zeigen, dass der Großteil der Aktivitäten in legale Kanäle gelenkt wurde, während der verbleibende Anteil im Schwarzmarkt weiterhin ohne Kontrollen und Schutzmechanismen operiert, was die Behörden bei der Bewertung zukünftiger Anpassungen berücksichtigen.
Experten haben die Zahlen mit früheren Erhebungen verglichen, und die Fortschritte werden als Ergebnis strengerer Lizenzvergaben und technischer Sperren sichtbar, doch der Schwarzmarktanteil von 22,97 Prozent bleibt ein Punkt, der in der bevorstehenden Überprüfung besondere Aufmerksamkeit erhält.
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 und seine Ziele
Der Interstate Treaty on Gambling aus dem Jahr 2021 legte den rechtlichen Rahmen für ein einheitliches Vorgehen der Bundesländer fest, und er zielte darauf ab, Spieler in regulierte Angebote zu lenken, während gleichzeitig strenge Schutzvorkehrungen gegen Sucht und Betrug eingeführt wurden, wobei Online-Casino-Spiele wie Roulette unter klar definierten Bedingungen erlaubt sind.
Die aktuelle Studie liefert nun empirische Grundlagen für die Bewertung dieser Ziele, und sie wird in die umfassende Evaluierung einfließen, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll, mit besonderem Augenmerk auf die Wirksamkeit von Kanalisierungsmaßnahmen.

Bewertung und Ausblick bis 2026
Im Mai 2026 stehen weitere Analysen an, die die bestehenden Daten ergänzen sollen, und die GGL plant, zusätzliche Erhebungen zu Spielerverhalten und Marktentwicklungen durchzuführen, um fundierte Empfehlungen für mögliche Vertragsänderungen vorzubereiten.
Die vorliegenden Ergebnisse verdeutlichen bereits, dass der Anteil regulierter Anbieter wächst, und dies wird als Indikator für die zunehmende Akzeptanz lizenzierter Plattformen gewertet, während der Schwarzmarktanteil schrittweise reduziert werden soll.
Auswirkungen auf Online-Casino-Angebote und Roulette
Im Bereich der Online-Casino-Spiele, zu denen Roulette zählt, zeigen die Daten einen klaren Trend hin zu lizenzierten Anbietern, und dies ermöglicht eine bessere Überwachung von Spielabläufen sowie den Einsatz von Schutztools wie Einzahlungslimits und Selbstsperren, die im unregulierten Bereich nicht verfügbar sind.
Die Studie hebt hervor, dass der regulierte Markt durch diese Entwicklungen gestärkt wird, und sie liefert Grundlagen für weitere Optimierungen, die im Rahmen der Evaluierung bis Ende 2026 diskutiert werden sollen.
Fazit
Die von der GGL vorgestellten Studienergebnisse liefern eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Verteilung des Online-Glücksspiels in Deutschland, und sie unterstreichen sowohl erreichte Fortschritte als auch bestehende Herausforderungen im Umgang mit dem Schwarzmarktanteil, wobei die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 bis Ende 2026 als nächster entscheidender Schritt gilt.